Sozialwissenschaften studieren: Berufschancen
Sozialwissenschaften gelten zum Teil als „brotlose“ Studiengänge. Dabei sind die Tätigkeitsfelder der Absolventen von einigen sozialwissenschaftlichen Studiengängen höchst interessant und vielfältig. So landen Absolventen in den unterschiedlichsten Branchen, wie die Bundesagentur für Arbeit in ihrer Broschüre „Arbeitsmarktinformationen für Fach- und Führungskräfte: Sozialwissenschaftliche Berufe“ vorstellt. Sozialwissenschaftler werden sowohl im Fortbildungs-Sektor, als auch beim Eventmarketing, in der Politik und im Journalismus tätig. Die Arbeitslosenquote sei im Vergleich zu anderen Studiengängen auch noch überschaubar und die Aussichten sind gar nicht so schlecht. Und dennoch:
Die fachspezifischen sozialwissenschaftlichen Qualifikationen, die anden Hochschulen erworben werden,sollten zwar keineswegs unterschätzt werden, denn sie bleiben in der modernen globalisierten Industriegesellschaft mehr denn je unverzichtbar. Hochkarätige, für die Privatwirtschaft verwertbare Zusatzkenntnisse sind jedoch meistens erforderlich, damit Soziologen und Politologen als - interessante für qualifizierte Aufgaben geeignete - Bewerber wahrgenommen werden.
Dies schreibt die Bundesagentur gleich zu Beginn der Broschüre. Das ermuntert nicht gerade dazu ein sozialwissenschaftliches - oder ein vergleichbares - Studium zu beginnen.